Jazz, Postjazz & mehr

21 | 05 | 2008

Die Kunst des Trios

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Das Trio aus Piano, Bass und Schlagzeug ist die typische Jazzinstrumentierung. Ein solches Trio sieht aus wie Jazz, klingt nach Jazz, wird von allen für Jazz gehalten und ist im Grunde die langweiligste Form von Jazz, die ich mir vorstellen kann. Ein Trio ist typischer, nach typischem Jazz klingender Barjazz für Leute, die in einem weiß gekachtelten, veganen Stehrestaurant vor dem Sex mit ihrer Salatblätter mampfenden blonden Modelfreundin gerne noch ein wenig unaufdringlichen, aber typischen Jazz hören möchten. Oder so.

Aber warum finde ich dann das Barcode Trio genial? Weil es Pop ist, echter, perlender, swingender, zierlicher, glitzernder, melodiöser Pop. Davon kann sich seit kurzem jeder per Downloadkauf bei iTunes und diversen anderen MP3-Shops überzeugen. Das aktuelle Album der Oxforder heißt “Licence To Live”. Jack Pescod (p), Sam Nadel (dr) und Dave Noble (bs) verstehen ihr Handwerk. Und grooven können sie schon lange:

Barcode Trio – Licence To Live

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